Über uns

„Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.“ – Erich Kästner

Eine Gruppe Sozialarbeitender und Studierender, die die ägäische Insel Lesvos und auch das Erstaufnahmezentrum Moria besuchen konnten.

Lesvos ist eine griechische Insel, die ist wenige Kilometer von der türkischen Küste entfernt ist. Sie gilt, wie viele weiter griechische Inseln als ein sogenannter ‚Hotspot‘. Hier kommen sehr viele Schutzsuchende, die über die Türkei versuchen nach Europa zu kommen, an. Moria ist der Fixpunkt dieses Hot Spots auf Lesvos, hier werden alle neuankommenden Schutzsuchenden durch griechische Akteure in Zusammenarbeit mit europäischen Behörden (z.B. Frontex) registriert. Dazu hat man einen ehemaligen Militarstützpunkt zu einem Camp umfunktioniert. Lange Zeit war Lesvos eine sogenannte ‚Transitregion‘, über die Schutzsuchende weiter auf das griechische Festland kamen. Durch Verträge zwischen der EU und der Türkei und die ‚Schließung‘ der sogenannten ‚Balkanroute‘ ist es nun Schutzsuchenden, die es durch die Türkei und dann mit dem Schlauchboot nach Lesvos schaffen nicht mehr gestattet, direkt auf das Festland weiterzureisen. Zuerst muss der Asylantrag auf Lesvos bearbeitetet werden. Dies führt zu langen Wartezeiten für die Schutzsuchenden auf Lesvos. Für die Zeit müssen sie also auf Lesvos bleiben.

Aus Unglaube, Fassungslosigkeit und Bestürzung wird Wut und der Wille danach, etwas zu tun. So entstand ein Positionspapier und eine Petition.

Wir sind dabei uns zu organisieren und zu vernetzen, stellen unsere Erlebnisse, Erfahrungen und die Petition zu verschiedenen Gelegenheiten vor Studierendengruppen, Zusammenschlüssen und weiteren Interessengruppen vor. Über weitere Unterstützung, Engagement und Wissen freuen wir uns und werden immer mehr!

Last updated: Januar 31, 2020